Geschichten


HUND DES MONATS


Indy – meine ganz große Liebe
Mein Leben ist begleitet von Hunden und sie sind für mich so was wie Brüder und Schwestern. Obwohl zu Hause immer mehrere Hunde verschiedenster Rassen, große und kleine, alte und junge, mit uns lebten, war mein größter Wunsch einen eigenen Hund zu besitzen.
Als ich 12 Jahre war fand meine Mutter mich reif genug um mich um einen „eigenen“ Hund zu kümmern.
Jetzt bin ich fast 26 Jahre jung und blicke auf eine wunderbare Gemeinschaft mit meiner Indy zurück. Wir sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen. Sie hat mich erzogen, ich sie. Wir haben allerhand Prüfungen, wie die BGH, Agility, Rettungshunde, meine Matura, den Berufsabschluss, die Fahrprüfung, erste Liebschaften, drei Würfe, Ausstellungen bis zum int. Champion, auch einen argen Beinbruch und in Folge mehrere Operationen, miteinander gemeistert.

 

Wir machen alles gemeinsam, sind auch mehrmals umgezogen und Indy begleitet mich täglich ins Büro. Sie ist es gewöhnt mit vielen Hunden umzugehen, macht immer noch freudig kleine Reitausflüge und Radpartien mit und toleriert meine frechen Ratten.
Heute ist Indy eine reife, souveräne Dame – ich eine junge Frau.
Klar haben mich meine Eltern erzogen und mein Umfeld geprägt, doch das Aufwachsen mit meiner Indy, unser sensationelles Verständnis und Verhältnis zueinander ist für mich einmalig.
Ich hoffe Indy wird noch ein langes Weilchen an meiner Seite sein, jetzt genießen wir ihre Reife und Souveränität --- an den Abschied mögen wir nicht denken……
Sophie Borckenstein-Quirini


Amarant
Im Jahr 2002 kam Amarant als Scheidungswaise im Alter von 2 ½ Jahren an seinen Geburtsort Wuppertal (D) zurück. Da ihm noch viel Erziehung fehlte, besuchten wir erfolgreich eine Hundeschule. Er hat erst hier den Umgang mit fremden Artgenossen gelernt.
Zu Hause muss er sich dem Diktat seines alten Vaters beugen und akzeptiert das immer noch.
Amarant wurde und wird erfolgreich ausgestellt. Er kam bisher als Deckrüde aufgrund seiner guten Nachzucht und seiner renommierten Zuchtbasis mehrfach zum Einsatz. Er ist ein echter Gentleman und geht sehr freundlich mit Hundedamen um.
Unsere Spaziergänge machen wir oft auf einer Flussinsel, einem Hundeparadies, auf der viele Hunde mit und ohne Rasse vertreten sind. Hier spielt und tollt er mit allen Hunden. Eine besondere Vorliebe hat Amarant für Kinder, die an ihm herumzupfen und ihn streicheln dürfen.

 

  

Da er in einem kleinen Rudel lebt, ist zu Hause seine Mutter seine Lieblingsspielgefährtin. Das Gruppenbild stammt aus dem Sommer 2006 aus Rust: Amarant mit seiner Tochter Elba-Rose (7 Monate) und seinen Eltern.
Sein Lieblingsplatz ist abends auf dem Sofa. Hier versucht er immer einen Platz zu ergattern, an dem er seinen Kopf auf einen Schoß legen kann. Gespannt wird dann auf das Fernsehbild geschaut. Wenn Hunde erscheinen, werden sie verbellt, denn sie sind ja ungebeten in unser Haus eingedrungen.
Da er sonst keine Probleme hat, ist Amarant ein rundum pflegeleichter und liebenswerter Vertreter seiner Rasse, der gerne Menschen, die er mag, anlacht.
Roswitha Harre


Ein Hund für alle Fälle - Quirina
Am 2.10.1997 wurde Quirina in der Steiermark geboren und mit 8 Wochen habe ich sie nach Nieder Österreich geholt.
Seit ihrer Welpenzeit begleitet Quirina mich überall hin, selbstverständlich auch täglich ins Büro. Da heißt`s schon manchmal geduldig sein, wenn Frauchen bei der Arbeit ist und nun ist sie nebenberuflich auch noch mit Clubarbeiten beschäftigt. Wenn aber Pause ist oder Ferienzeit, da wird meine Quirina zur „Quirli“. Wir genießen unsere gemeinsamen Wanderungen und Urlaubsreisen sehr. Unternehmen wir eine Auslandsreise, so darf Quirina zu ihrer Züchterin auf "Urlaub" fahren, worüber wir alle sehr froh sind.
Mein Hundemädchen mag Kinder sehr gerne und auch ihren "Kater-Bruder“ Tomy hat sie sofort ins Herz geschlossen, als er im Jahr 2000 in unsere Familie kam.



Allerdings kann Quirina manchmal auch ein richtiger „Sturschädel“ sein. Ob sie das ihrer steirischen Herkunft verdankt???? Derzeit sind wir dabei „gute Figur“ zur Präsentation auf Hundeausstellungen zu üben. In jungen Jahren hat Quirina schon sehr erfolgreich an Ausstellungen teilgenommen. Jetzt treten wir bereits bei den Veteranen an und da ist perfektes Ausstellungs-Benehmen natürlich von großer Wichtigkeit. Aber kaum sieht Quirina die Ausstellungsleine, setzt sie sich nieder und rührt sich nicht mehr vom Fleck. Sie meint wohl, dass sie so schön und toll ist, dass sie solche „Übereien“ nicht nötig hat. Hat sie doch erst kürzlich an einem Fotoshooting für eine Zeitungswerbung teilgenommen und ihre Rassefreunde auf`s Eindrucksvollste vertreten.
Quirina ist für alle Familienmitglieder die allerwichtigste „Person“. Ihr liebes, freundliches Wesen, ihr quirliges Temperament und nicht zuletzt ihr Charme beeindrucken uns täglich aufs Neue. Mit einem Wort, Quirina ist einfach nicht mehr aus unserer Familie wegzudenken und wir hoffen, dass sie uns noch viele Jahre Freude bereitet!
Martina Zöchling


Unser Ulan - unser Sonnenschein -
Wir haben fast ein ganzes Jahr auf diesen Hund gewartet. Endlich, am 5. Feber 2004 wurde unser Ulan geboren. Mit 8 Wochen haben wir unseren Welpen von Dillenburg (D) zu uns nach Hause gebracht.
Die stürmische Welpen- und Jugendzeit war im Nu vorbei und inzwischen ist aus Ulan ein stattlicher Rüde geworden. Wir haben auch viele Ausstellungen im In- und Ausland besucht, wo Ulan immer vorzügliche Figur machte. So ist er nun als Deckrüde auf der Suche nach entsprechend hübschen und flotten Dalmi-Damen. Auch in der Hundeschule ist Ulan sehr beliebt, da er Spaß am Lernen hat. Er hat bereits die eine oder andere Prüfung erfolgreich abgelegt.
Besonders stolz sind wir auf Ulans prima Wesen. Im Umgang mit Kindern, Erwachsenen, anderen Hunden, Wildtieren, Radfahrern, Joggern, etc. macht uns Ulan überhaupt keine Probleme. Ein Spaziergang mit Ulan, ohne Leine, ist ein wahrer Genuss und er kann sich dabei, seinem Temperament entsprechend, auch ordentlich auslaufen.



Kurz und bündig gesagt: Ulan hat glücklicherweise viele ausgezeichnete Gene von seinen Ahnen geerbt. Und mit viel Fleiß und natürlich auch entsprechender Konsequenz unserer ganzen Familie, wurde unser Ulan so wie er eben ist.
Für unsere Kinder ist dieser Hund nicht nur ein guter Freund, er wird ganz sicher ihre Tierliebe fürs Leben prägen. Für uns alle ist Ulan der perfekte Familien- und Ausstellungs- und Liebhabhund.
Ingrid, Joachim, Leonie und Livia


Mein Hund wird Kenzo gerufen und kommt aus Slowenien.
Angefangen hat leider alles mit dem Tod unserer Schäferhündin Asta im Februar. Nachdem sie von uns gegangen war und unsere Cockerspanielhündin Romy sowieso Zwergspitz Chester und der Rest der Familie tief traurig war, stellte sich mir die Frage: noch ein Hund, ja oder nein?
Da die beiden anderen Hunde "uns allen" gehören, sprich Eltern und Großeltern und ich nun mal leider sehr egoistisch bin (*gg*) wollte ich einen Hund für mich allein, mit dem ich all die Sachen machen könnte, die mit den anderen beiden Hunden nicht möglich sind (Chester hat ein schwaches Herz und Romy, naja, die Frau ist ein eigenes Kapitel *gg*).
Dann kam natürlich die Frage: welche Rasse? Die stand schnell fest, ein Dalmatiner sollte es sein, ein braun-weißer. Ich war schon sehr lange fasziniert von dieser Rasse und verschlang so ziemlich jedes Buch, das es gibt. Die Suche nach dem ultimativen Welpen stellte sich allerdings als recht schwierig heraus, da ich im Mai Urlaub hatte, es im Mai jedoch meines Erachtens nach in Österreich keine Würfe gab. Und ich wollte zumindest in der Anfangszeit voll für den neuen Familienzuwachs da sein.
Bis ich auf Tomaz Zajc stieß, der gerade einen Wurf entzückender Welpen hatte. Ich habe lange nachgedacht, bin viele Nächte wach gelegen, bis für mich fest stand: Ja, der kleine mit den drei Punkten im Gesicht, der sollte es sein. Und so war es auch.
Am 22. Mai 2005 war es dann soweit, Kenzo zog bei uns ein. Romy und Chester blühten förmlich auf angesichts des neuen Spielgefährten, auch die Familie war begeistert. Und meine Liebe wuchs mit jedem Tag. Natürlich gab`s auch schwerere Zeiten wie stubenrein werden, Erziehung etc. aber all das gehört dazu und macht meiner Meinung nach das Leben mit einem Hund erst schön.
Dann gingen wir in die Hundeschule, keine übliche, nein, in eine, wo man Leinenruck, Würgehalsbänder und ähnliches Folterzeugs nur vom Hörensagen kannte. Nichts auf der Welt sollte meinen Kenzo in irgendeiner Art und Weise verletzen. Ich will keinen Roboter, ich will einen Kameraden, der mir vertraut. Ich bin sowieso der Meinung, dass man Hunde nur dann anständig erziehen kann, wenn sie ebenfalls Spass an der Sache haben. Mir würde es nicht wohl sein, meinen Hund mit Leinenruck zu bestrafen und ihm würd`s auch nicht gefallen, also was hätten wir davon??
So, dann war mein "Affenbaby" 6 Monate alt und natürlich wollte ich ihn ausstellen. Das stellte sich als Katastrophe heraus, es war kaum zu unterscheiden, wer von uns beiden sich patscherter benahm! :-) Auf der zweiten Ausstellung lief es schon ein bisschen besser, aber wir haben ja Zeit! Und wir bekamen beide Male "Vielversprechend", was mich persönlich sehr freute. Kenzo ist es, ehrlich gesagt, ziemlich wurscht.

Ich bin so glücklich, eben diesen Hund bekommen zu haben! Er ist irgendwie mein geistiges Ebenbild. Er ist sehr, sehr tollpatschig, manchmal schwer vom Begriff, misstrauisch gegenüber Fremden, aber trotzdem ein herzensguter Dodl, wenn er mal jemanden in sein Herz geschlossen hat. Er ist mein unermüdlicher Begleiter auf Wandertouren, geht mit mir baden, holt mit Freude die Stöckchen, die ich werfe, begrüßt mich, jedesmal wenn wir uns sehen auch wenn ich nur 5 Minuten weg war, wie ein Irrer und wedelt dabei sämtliches Deko-Zeugs vom Couchtisch. Er gibt mir "high-five", macht Männchen und so ziemlich jeden anderen Blödsinn, zu dem ich ihn anstifte. Manchmal stellt er sich auch taub, was er aber sicher nicht ist. :-) Auch wenn er mich manchmal zur Weißglut treiben kann, so würde ich ihn doch niemals mehr missen wollen, denn er ist einfach – mein heiß und innig geliebter Hund!
Sandra Kappel


Darf ich vorstellen, mein Hund Sandro – Sun !
Wir teilen unser Leben jetzt schon fast 5 Jahre miteinander und möchten keine Sekunde davon missen.
Wenn wir spazieren gehen werde ich immer wieder von Passanten angesprochen welch schöne blaue Augen Sunny hat. Dabei ist das eigentlich ein „Schönheitsfehler“. Als ich diesem Dalmi an seinem 27. Lebenstag zum ersten Mal in seine strahlenden blauen Augen sah, wars um mich geschehen. Da hat er mich bereits zum ersten Mal um den Finger gewickelt.....
Aber Sandro-Sun hat noch viel mehr Vorzüge als seine blaue Augen!



Mit seinem Charme und seiner Kontaktfreudigkeit hat er schon 2 Personen die Angst vor Hunden genommen. Dabei ist er ein großer starker Rüde.
Er mag es nicht wenn sich Menschen zanken und greift sofort ein. Wie er das macht? Na, zuerst beginnt er lautstark zu gähnen. Da wir Menschen diese Geste, die in der Hundesprache zur Beruhigung angewandt wird, oft nicht verstehen und nicht entsprechend reagieren, greift Sandro-Sun zu Mittel Nr.2. Wenn die Streithansel sitzen dann springt er mit seinen Vorderpfoten auf den Schoß und man wird geküsst, ob man will oder nicht. Da ist der Streit schnell vergessen und man wendet sich dem Schmusehund zu.
Wenn wir unseren Disput stehend austragen, läuft er zwischen den Personen herum, beginnt zu bellen und wenn alle gemeinsam genervt „Sunny aus“ rufen, weiß keiner mehr um was es bei der Diskussion eigentlich ging!
Sandro-Sun ist für mich in jeder Hinsicht der Beste! Er hat noch viele Vorzüge, die aufzuzählen Seiten füllen würden. Natürlich hat er auch seine kleinen Macken, die aber sein liebenswertes Wesen erst zum Abrunden bringen.
Wie Ihr Euch vorstellen könnt sind wir so oft es nur geht zusammen und es gibt es kein Abenteuer das ich nicht mit ihm teile. Es ist daher auch keine Frage, dass wir unsere Urlaube immer gemeinsam verbringen und die schönste Zeit des Jahres besonders genießen!
Für mich ist Sandro-Sun der tollste Hund der Welt, so wie für jeden Hundebesitzer sein Hund es ist!
Birgit Knabl


HUND DES MONATS werden:

Der Österreichische Dalmatinerclub besteht aus drei tragenden Säulen: der Zucht, die Ausstellung und Dalmatiner in Not.

Die Hauptsäule eines Zuchtverbandes ist, wie die Name schon sagt, die Zucht. Damit ein Dalmatiner sich als Zuchttier eingesetzt werden kann, muss er viele verschiedene Kriterien erfüllen. Genaue Gesundheitsuntersuchungen, exakte Beschreibung des Exterrieurs, Wesensbeurteilung im Rahmen einer Zuchteignungsprüfung und zu guter letzt muss der Hund Ausstellung besuchen, wo die Schönheit bzw. sein rassereines Aussehen unter dem kritischem Auge eines Spezialrichters beurteilt wird.

Erfolgt dann ein Wurf, wird dieser sehr intensiv betreut, bevor die Welpen mit ÖKV-Stammbaum, Gehörtest, Impfpass etc. ihre Zuchtstätte verlassen. Diese süßen kleinen Hundebabies werden von Liebhabern, wie Sie, erworben. Aber nicht alle diese Junghunde entsprechen dem genau beschriebenen Rassestandard und weil sie für die Zucht ungeeignet sind werden sie günstiger abgegeben.

Seien es blaue Augen, Flecken statt Tupfen „falsche“ Pigmentierung; diese Hunde haben keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigung und oft gerade wegen diesem „Andersaussehen“ werden sie ausgesucht und sie sind ganz sicher genau so liebenswürdige, langlebige Wegbegleiter wie ihre „schönen“ Geschwister.

Viele von uns vermittelten „Dalmatiner in Not“ haben auch solche Schönheitsfehler. Meist jedoch werden sie verstoßen, weil ihre Besitzer berufliche oder familiäre Veränderungen wahrnehmen und ein Hund dabei im Weg steht.

Alle unsere Mitglieder haben aber in erster Linie einen Dalmatiner, weil sie ihn einfach lieb haben und ihn als Freund und Lebenspartner nicht missen möchten. Auch Ausstellungs- Zucht- und Arbeitshunde sind den allergrößten Teil ihres Lebens „einfach“ Hund!!!!

Wir möchten so gerne mehr von Ihrem Leben mit dem getupften Freund wissen und laden Sie deshalb ein sich genauso aktiv und freudig im Clubgeschehen einzubringen.

Fühlen Sie sich einbezogen in unsere Dalmatiner Familie und schreiben Sie uns einige Zeilen über die Ihnen besonders wertvollen und besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten Ihres Dalmis.
Für Ihre Teilnahme benötigen wir ein (oder mehrere) digitale Fotos Ihres Hundes. Senden Sie uns Bilder Ihres Hundes, von Dalmi mit anderem Tier oder mit Kind oderoderoder

Die Geschichte und das Fotos Ihres Lieblings werden wir, je nach Thema und Ausfühlichkeit in der Zeitschrift UH, in unserem DAAK oder auch der Homepage des Clubs veröffentlichen.

Um die Unterlagen auch ordentlich bearbeiten zu können bitten wir Sie sehr herzlich um folgende grundlegende Informationen:

Name des Hundes
Rufname + Wurftag
Rüde / Hündin
Woher kommt Ihr Hund
Warum mein Hund für mich so wichtig ist
Besitzername
Adresse
Telefon/Mobil/E-Mail

Die Geschichte Ihres Dalmatiners und die Fotos senden Sie bitte digital oder auf dem Postweg an:
Martina Steiner, Steinbachstrasse 10
A-5662 Bruck/ Großglocknerstr.
Tel. 0650/3303273
e-mail: martina.steiner@sbg.at